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Right Round auf einer Gitarre: Der Hangover-Banger, der Melodie UND Akkorde irgendwie auf sechs Saiten unterbringt

Wie aus einem Vegas-Film-Dance-Hit ein Ein-Personen-Gitarrenstück wird.

Es gibt Songs, auf die man stolz ist, und dann gibt es „Right Round" – der eine, der sich während eines gewissen Vegas-Films über einen verschwundenen Bräutigam und einen Tiger im Bad für immer in dein Hirn gebrannt hat. Schlechte Nachricht: ein Ohrwurm. Gute Nachricht: einer, den du jetzt ganz allein spielen kannst.

Dieser kleine Clip ist ein MelodyChords-Arrangement von Right Round auf der Solo-Gitarre – Melodie und Akkorde auf denselben sechs Saiten gleichzeitig, damit aus einem Dance-Pop-Hit eine Ein-Personen-Party wird.

Wie dieses MelodyChords-Arrangement funktioniert

Der Trick hinter jedem Chord Melody ist peinlich einfach gesagt und nervig fummelig getan: Der Melodieton ist immer der höchste Ton, den du spielst, und alles darunter ist nur so viel Akkord, wie es zum Tragen braucht. Dein Daumen (oder eine Leersaite) schnappt sich unten den Grundton, dein oberster Finger singt die Melodie, und die mittleren Saiten füllen mit den Akkordtönen auf, die du wirklich erreichst, ohne dir einen Knöchel auszurenken.

Right Round ist ein freundlicher Einstieg, weil der Hook kurz, repetitiv und hartnäckig eingängig ist – die Melodie sitzt brav oben, während die Akkorde darunter loopen. Konkreter Tipp: Harmonisiere jeden Melodieton mit dem nächstgelegenen Akkordton darunter und lass jeden Ton weg, den du nicht zwingend brauchst. Die Quinte vermisst niemand. Wenn du nicht sicher bist, welche Töne Melodie und welche Akkord sind, hilft es, zuerst die Akkorde und die Melodie eines Songs herauszufinden.

Ist es ein leicht durchgeknalltes Hobby, Popsongs für Solo-Gitarre zu arrangieren? Absolut. Habe ich sechsundzwanzig davon, Tendenz steigend? … Auch absolut. Das Guitar-Pro-File und die Originalvideos gibt es auf meinem Patreon.