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Korns „Here To Stay" auf der Gitarre: Ein Riff komplett in der Tonart „schwer"

Eine tiefe Saite, jede Menge Palm Muting und ein Groove in der Tonart „schwer".

Manche Songs stehen in einer Tonart. Korn haben „Here To Stay" in der Tonart schwer geschrieben — so tief gestimmt, dass dein Subwoofer einen Arbeitsunfall meldet und deine Gitarre sich heimlich als Bass bewirbt.

Dieser 30-Sekunden-Clip zerlegt das Intro und das Hauptriff von Korns „Here To Stay" auf der Gitarre: dieses klickende, tief gestimmte, synkopierte Gechugge, das einen Grammy gewann und die Nu-Metal-DNA für immer umbaute. Wenn du nach einem „Here To Stay"-Tab gesucht hast — das ist der Groove, der sich lohnt.

Wie das „Here To Stay"-Riff funktioniert

Korns 7-Saiter ist einen Ganzton tiefer gestimmt (A D G C F A D), die tiefste leere Saite ist also ein A, das klingt, als käme es aus dem Erdkern. Das Riff spielt sich fast komplett auf dieser tiefsten Saite ab, konsequent palm-muted — und der ganze Trick steckt in der Synkope: Die Akzente landen zwischen den Schlägen, nicht auf ihnen. Die Töne sind fast schon langweilig simpel; alles hängt am Pocket.

Konkreter Tipp: Dämpfe hart mit dem Handballen der Anschlagshand, halte den Fuss fest auf den Vierteln und sprich den Rhythmus laut aus, bevor du ihn spielst. Der Groove ist eigentlich eine Rhythmusübung mit Verzerrer-Pedal — meist ein einziger Ton, alles Frage des Timings. Es lohnt sich also, genau zu wissen, wo die Eins wirklich sitzt.

Spielst du es richtig, groovt es; spielst du es leicht daneben, klingt es, als wäre deine Gitarre die Treppe runtergefallen — was ehrlich gesagt auch irgendwie nach Korn klingt. Schnapp dir das PDF und die Guitar-Pro-Datei auf meinem Patreon und geh verantwortungsvoll einen Nachbarn ärgern.