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I Knew You Were Trouble auf der Gitarre: Taylor Swift hat im Grunde Metal geschrieben, nur hat es ihr keiner gesagt

Der Pop-Hit, der die ganze Zeit heimlich um Verzerrung gebettelt hat.

Eine steile These, für die ich sterbe: „I Knew You Were Trouble" war schon immer ein Metal-Song in einer sehr überzeugenden Popstar-Verkleidung. Dieser Chorus-Drop? Das ist kein Synth mit gutem Tag — das ist ein Breakdown, der auf dem Weg zum Warped Tour falsch abgebogen ist. Ich habe ihm nur die verzerrten E-Gitarren in die Hand gedrückt, um die er offensichtlich gebettelt hat, und bin langsam zurückgewichen.

In diesem kleinen Clip spiele ich also die Haupt-Riffs von Taylor Swifts größtem Ohrwurm auf der Gitarre und lehne mich dann voll in die Schwere, mit der der Song ohnehin schon geflirtet hat. Dieselben Hooks, die du nicht aus dem Kopf bekommst, jetzt mit mehr Gain und leicht schlechterer Haltung.

Wie aus einem Pop-Drop ein Riff wird

Unter dem ganzen Studio-Glanz läuft „I Knew You Were Trouble" auf dem freundlichsten Pop-Motor überhaupt: einer I–V–vi–IV-Schleife (denk an D–A–Bm–G-Griffe mit Kapodaster). Der Zauber sind nicht die Akkorde — es ist der Chorus-Drop, bei dem die Gesangsmelodie verschwindet und ein Wobble-Bass den Rhythmus übernimmt. Um daraus ein Gitarren-Riff zu machen, klaust du genau diesen Rhythmus: Spiel dieselbe Progression als palm-gedämpfte Powerchords, oktaviere sie nach unten und lass den synkopierten Wobble zu deinem Anschlagsmuster werden.

Das ist der ganze Trick, um einen Popsong zu metallisieren, und er ist wirklich brauchbar: Akkordfolge behalten, Oktave runter, Verzerrung drauf, und den Rhythmus des Original-Hooks das Riff antreiben lassen. Sauberes Palm Muting macht den Unterschied — die Akkorde sind Pop, aber die Aggression sitzt komplett in der rechten Hand.

Wie sich herausstellt, liegen zwischen einem Taylor-Swift-Chorus und einem Moshpit etwa drei Dezibel Gain und ein selbstbewusster Abschlag. Willst du die GuitarPro-Datei und das PDF, um dieses Verbrechen selbst zu begehen? Gibt's auf meinem Patreon.