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Gitarren-Tab-Symbole erklärt: Was all die Buchstaben und Schlangenlinien wirklich bedeuten

Ein Taschen-Spickzettel für h, p, b, die Schrägstriche und die Wellenlinie — denn die Zahlen sind der einfache Teil; es sind die kleinen Symbole, über die alle stolpern.

Die Zahlen in einem Tab versteht jeder sofort: Eine Zahl sagt dir, welcher Bund, auf welcher Linie, auf welcher Saite. Was ein Tab in moderne Hieroglyphen verwandelt, ist die kleine Garnitur rund um die Zahlen — ein einsames h, ein Schrägstrich, der irgendwohin zeigt, eine Schlangenlinie, die aussieht wie ein Wurm auf Koffein. Das hier ist ein schneller Decoder für diese Symbole. Wenn die ganze Idee von sechs Linien und Bundzahlen für dich neu ist, starte mit der kompletten Anleitung unter Wie lese ich Gitarren-Tabs? → und komm dann hierher zurück, um das Kürzel zu lernen.

Der Tab-Symbol-Spickzettel

Hier ist die ganze Bande an einem Ort. Ausdrucken, screenshotten, an den Amp kleben:

  • hHammer-on. Die höhere Note nur mit einem Finger der linken Hand zum Klingen bringen; du schlägst sie nicht an. 5h7 = die 5 anschlagen, auf die 7 hämmern.
  • pPull-off. Umgekehrt: einen Greiffinger wegziehen, um die tiefere Note zu erzeugen. 7p5. Ein paar davon aneinandergereiht ergeben Legato.
  • /Slide aufwärts. Die erste Bundzahl spielen, dann zur nächsten hochrutschen, ohne loszulassen. 5/7.
  • \Slide abwärts. Gleiche Idee, andere Richtung. 7\5. Beides zusammen als 5/7\5 siehst du öfter, als du denkst.
  • bBending. Die Saite ziehen, um die Tonhöhe anzuheben, normalerweise um einen Ganzton, sofern keine Zahl etwas anderes sagt. Mit den Fingern dahinter verstärken.
  • ~Vibrato. Die Note für den Ausdruck wackeln lassen. Lern das nicht aus einem Symbol — klau es dir per Ohr von B.B. King oder Yngwie.
  • xabgedämpfte/tote Note. Ein perkussives Klicken, keine Tonhöhe; du erstickst die Saite mit der Greifhand.
  • PMPalm Mute (eine gestrichelte Linie über dem System). Der chuggende, gedämpfte Sound — die ganze Geschichte in Palm Mutes.
Gitarren-Tab-Symbole — Hammer-on H und Pull-off P Legato-Beispiel

Die drei, die Anfänger am meisten austricksen

Erstens die Slide-Symbole. Ein / und ein \ sind keine Deko — sie bedeuten, dass die zweite Note nicht neu angeschlagen wird, weshalb eine gerutschte Linie herrlich geschmeidig klingt, verglichen mit jeder einzeln angeschlagenen Note. Zweitens das Bending b: Die Zahl danach (oder ein kleiner Pfeil) sagt dir, wie weit du ziehen sollst, und „ein Ganzton" ist die Vorgabe, nicht „so weit, wie es dramatisch wirkt". Drittens die Bindung — wenn die normale Notation zwei Noten zeigt, der Tab aber nur eine, schlägst du nicht neu an; du lässt die erste Note über die kombinierte Länge klingen. Das ist reiner Rhythmus, also wenn dich die Brüche verwirren, park hier zwei Minuten: Noten- und Pausenwerte.

Gitarren-Tab-Slide-Symbol Beispiel — vom 5. Bund zum 7. rutschen

Eine Sache, die die Symbole nie verraten: welche Saite welche ist

Die Falle, in die am ersten Tag jeder tappt — die unterste Linie auf dem Blatt ist die tiefe E-Saite, die oberste Linie die hohe E-Saite. Ja, „tief" sitzt unten. Wenn dein Gespieltes plötzlich verkehrt herum klingt, ist fast immer das der Übeltäter, nicht ein geheimnisvolles Symbol. Im Zweifel: gleich das Saiten-Layout gegen Wie stimme ich eine Gitarre prüfen.

Gitarren-Tab-Bending-Symbol Beispiel — eine Note um einen Ganzton nach oben ziehen

Das eine Takeaway

Neunzig Prozent der Tab-Symbole laufen auf vier Ideen hinaus: zwei Noten ohne erneutes Anschlagen verbinden (h, p, /, \), die Tonhöhe nach dem Anschlag ändern (b, ~) oder die Saite zum Schweigen bringen (x, PM). Lern diese vier Familien, und du kannst fast jeden Tab im Internet vom Blatt spielen. Willst du die komplette geführte Tour mit jedem ausbuchstabierten Beispiel? Lies die vollständige Anleitung zum Lesen von Gitarren-Tabs →, und schau dann in Robertos Überblick über Gitarrentechniken, wie diese Symbole aufs echte Spielen abgebildet werden.

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