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Ein Funk-Riff, bei dem dein Hauptjob darin besteht, die Saiten zu würgen

Der Stil, bei dem die Töne, die du nicht spielst, wichtiger sind als die, die du spielst.

Ein netter Fakt über Funk-Gitarre: Die meiste Zeit macht deine Greifhand exakt gar nichts, außer flach auf den Saiten zu liegen, als hätte sie mit dem Leben abgeschlossen. Dieses abgedämpfte „tschk-tschk", das du hörst? Kein Fehler — das ist das ganze Genre. Funk ist der eine Stil, bei dem weniger echte Töne dich irgendwie cooler klingen lassen.

Das hier ist Riff #4, ein kurzer, knackiger Funk-Workout aus 16tel-Muting, Ghost Notes und einer rechten Hand, die synkopiert, als hätte sie drei Espressi intus. Es geht weniger darum, welche Töne du triffst, und viel mehr um die Stille, die du dazwischen herausschneidest.

Wie dieses Funk-Riff wirklich funktioniert

Der Motor des Funk ist eine konstante 16tel-Schlagbewegung in der rechten Hand — runter-rauf-runter-rauf, ohne Pause, wie ein Metronom auf einer richtig guten Party. Aber nur auf ein paar ausgewählten 16teln lässt du die echten Töne klingen; die restliche Zeit nimmst du den Druck aus der Greifhand, sodass das Plektrum auf tote Saiten trifft. Diese gedämpften Schläge sind die perkussiven „Chucks", und die Synkopen entstehen dadurch, welche Zählzeiten stumm bleiben. Halte die Schlaghand in Bewegung, auch wenn nichts klingt — dieses gleichmäßige Pendel hält den Groove zusammen. Wenn du das Muting isoliert üben willst, drillt meine Palm Mutes-Lektion genau das, und Melodischer Rhythmus erklärt das Zählen.

Konkreter Tipp: Metronom langsam einstellen, die rechte Hand in konstanten 16teln pendeln lassen und eine volle Minute lang nur Muting üben, bevor ein einziger echter Ton dazukommt. Bring erst das Pendel zum Laufen — der Funk kommt von allein, sobald die Hand aufhört nachzudenken.

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