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Eye of the Tiger auf der Solo-Gitarre: Für alle mit viel Motivation, aber ohne Bandkollegen

Drei Powerchords, ein legendärer Offbeat und kein Bedarf an einer Band.

Du hast die volle Trainingsmontage-Energie, das Schweißband und die Treppe, die du gleich hochsprintest. Was dir fehlt, ist ein Bassist, der auf Nachrichten antwortet. Gute Nachricht: Eye of the Tiger funktioniert wunderbar als Ein-Mann-Betrieb, ganz ohne Schlagzeuger und ohne Streit über die Setlist.

Dieser Clip arrangiert Survivors unsterblichen Klassiker von 1982 für die Solo-Gitarre und schweißt die Melodie auf das ikonische Riff, sodass ein einziges Instrument die ganze Hymne trägt. Tabs und ein Backing-Track sind unten verlinkt, damit du völlig unbeaufsichtigt in die Luft boxen kannst.

Wie dieses Riff wirklich funktioniert

Hier das Geheimnis, das Anfängern keiner verrät: Das Ganze besteht nur aus einer Handvoll Powerchords in c-Moll, ungefähr C5, B5, G5 und As5. Es klingt schwer wegen des Rhythmus, nicht wegen der Töne. Das berühmte Riff setzt auf dem Offbeat ein, eine Sechzehntel zu früh, sodass die Akkorde dort landen, wo dein Ohr Stille erwartet, und die Stille dort, wo dein Ohr einen Akkord erwartet. Diese Vorwegnahme ist der ganze Zauber.

Der praktische Tipp: Zähl laut mit, „1-e-und-e", und schlag den Akkord auf dem „und" kurz vor der Eins an, dann würg ihn mit Greif- und Anschlagshand sofort ab. Sauberes Palm Muting zwischen den Stakkato-Schlägen ist der Unterschied zwischen „Auge des Tigers" und „Auge des verwirrten Kätzchens". Üb die gedämpfte Stille wie einen Ton, denn genau das ist sie.

Kriegst du es hin, vertonst du bald dein eigenes Leben, am besten joggend an einer Metzgerei vorbei. Willst du den genauen Tab und den Backing-Track zum Mitjammen? Beide warten auf meinem Patreon, ganz ohne Montage.