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Breaking the Law auf der Gitarre: Drei Töne, eine Sirene und lebenslanger Luftgitarren-Ruhm

Das Riff, das eine ganze Generation mit drei Tönen und null Aufwand zu Kriminellen machte.

Manche Riffs verlangen ein Jahrzehnt Shredding, sieben Saiten und eine unterschriebene Haftungsfreistellung von deinem Physiotherapeuten. "Breaking the Law" verlangt drei Töne und die Fähigkeit, mäßig rebellisch auszusehen. Das ist der große Gleichmacher des Heavy Metal: das Riff, das jeder Gitarrist schon gespielt hat, ob er es zugibt oder nicht.

Dieser Clip ist ein schneller, schnörkelloser Blick auf das Hauptriff aus Judas Priests Klassiker von 1980 — wo diese legendären Töne wirklich auf dem Griffbrett liegen und warum ein so simpler Lick vier Jahrzehnte Luftgitarren-Missbrauch überlebt hat.

Wie das Breaking-the-Law-Riff funktioniert

Das Ganze lebt in A natürlich Moll und besteht aus winzigen Drei-Ton-Zellen, die einfach die Tonleiter rauf- und runterlaufen. Auf der A-Saite spielst du die leere Saite, dann den 2. Bund, dann den 3. Bund; auf der D-Saite wiederholt sich die Idee. Keine Bendings, keine Barré-Akkorde, kein Drama — nur eine saubere Einzeltonlinie mit gleichmäßigen Abschlägen, damit sie wütend und ebenmäßig bleibt. Sobald die Strophe einsetzt, sind es reine Powerchords (A5, C5, G5), auf der Zählzeit gechuggt.

Der nützliche Punkt: Genau deshalb ist das das perfekte erste Metal-Riff — es trennt die beiden Aufgaben deiner Hände. Deine Greifhand bewegt sich nur drei Bünde, also kannst du 100 % deines Hirns darauf verwenden, die Anschlagshand gleichmäßig und knackig zu machen. Bring das Timing hier auf den Punkt, und du hast genau den Motor gebaut, mit dem jedes schnellere Riff läuft.

Spiel es einmal und rechtlich bist du jetzt Mittäter — Glenn Tipton und K.K. Downing haben es geschrieben, du hast es nur begangen. Wenn du das PDF und die Guitar-Pro-Datei willst, um in hoher Auflösung gegen das Gesetz zu verstoßen, findest du sie auf meinem Patreon.